Die Bautenschutzmatte wird als Trennschicht über Baustoffe und Böden gelegt um diese vor Beschädigen zu schützen. Sie eignen sich zur Abdichtung von Flachdächern, Parkdecks, Balkonen und Terrassen.

Die Gummimatten aus Gummigranulat sich Witterungsbeständig und sehr langlebig.

Abdichtungen von Flachdächern: Kunststoffbahnen und Bitumenschweißbahnen können selbst beim Begehen schon beschädigt und damit undicht werden. Deshalb wird die Bautenschutzmatte baldmöglichst auf die Dachabdichtungen verlegt um sie bereits während der Bauphase zu schützen. Später trennt die Gummimatte die fest installierte Abdichtung von Kiesschüttungen, Begrünungen, Plattenbelägen, Pflanztrögen, Ständerwerken von Solaranlagen und anderen Aufbauten. Der Schutz von Flachdachabdichtungen ist das häufigste Einsatzfeld.

Auf Umkehrdächern liegt die Bautenschutzmatte zwischen der Wärmedämmschicht und der Kiesschüttung, dem Begrünungssubstrat, Platten oder Stelzlagern.

Balkone und Terrassen: Auf Balkonen und Terrassen trennen meist nur kleine zugeschnittene Teile der Bautenschutzmatte den Bodenaufbau von der Abdichtungshaut um zu verhindern, dass die Auflagefläche der Boden- bzw. Abstandskonstruktion die Abdichtung beschädigt.

 

Bautenschutzmatte

Einsatzgebite:

  • Schutz vor Beschädigungen
  • Abdichtung von Dächern
  • Ladungssicherung
  • Bodenbeläge im Fitnessbereich
  • Einsatz als Antirutschmatte in Garagen
  • Trittschall und Schwingungsdämpfung

Bautenschutzmatten bestehen meist aus zähelastischen Materialien, die relativ kratz-, reiß- und stoßfest sind. Außerdem bieten diese einen gewissen Schutz gegen Stiche und Schnitte.

Eine Gummimatte liegt normalerweise zwischen Abdichtungsfolien, Dämmstoffen, Leitungs- und Rohrkanälen und deren Auflasten. Da sich eine Bautenschutzmatte nicht selten unebenen Untergründen anpassen muss, besteht sie aus elastischem, biegsamem Material. Durch das Eigengewicht der Gummimatte liegt eine mindestens sechs Millimeter, oft aber dickere Bautenschutzbahn auch auf solchen Untergründen sicher und fest.

Tiefbauwerke wie Tiefgaragen, Tunnel und Stollen, Galerien und Bunker: Hier wird durch eine Bautenschutzmatte die Feuchtigkeitsabdichtung von der aufliegenden Last, meist Erdreich oder Schotter geschützt. Den zu diesem Zweck vollflächig verlegten  Gummimatten kommt hier zugute, dass sie auch unter hohem Gewichtsdruck ihre Konsistenz bewahren und damit ihre Schutzfunktion erfüllen.

Rohleitungen und Luftkanäle: Sie werden mit einer Bautenschutzmatte gegen Beschädigungen abgedeckt oder ummantelt. Bei Luftkanälen gebäudetechnischer Anlagen spielt der Schallschutz eine gewisse Rolle.

Ständerwerke von Photovoltaikanlagen: Photovoltaikanlagen gehören zu den aufwändigsten Aufbauten, die auf Flachdächern installiert werden. Die Standkonstruktion einer Photovoltaikanlage wird mit einer Gummischutzmatte unterlegt um die Dachabdichtung vor Beschädigungen zu schützen.